Zertifikate

Werdegang:

 

Das Nageldesign war schon seit frühster Jugend ein großes Hobby von mir.

Leider gab es damals noch kein Gel oder Acryl. Dies änderte sich erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Ich lackierte mir also mit Nagellack die Nägel.

 

Nach meiner Friseurausbildung, wechselte ich den Salon.

Nun gab es auch die erste Nagelmodellage und ich wollte dies unbedingt erlernen.

Leider fehlten mir damals die finanziellen Mittel. Denn so eine Schulung war sehr teuer.

Ich bekam dann die Chance von meiner damaligen Chefin ein Basic Seminar in Gel zu besuchen.                                                                                                            

Im März 2005 war es dann soweit, ich besuchte meine erste Schulung.

Ich war aufgeregt und sehr neugierig, wie es denn nun sein würde.

Die Schulungsteilnehmer übten gegenseitig aneinander. Es wurde erst die Theorie gelehrt, dann ging es über in die Praxis.

Wir bekamen zwei Monate Zeit, um zu üben 

Ich war am Prüfungstag sehr nervös und hatte eine damalige Kundin aus dem Friseursalon als Model dabei.nach unserem Seminar. Danach sollten wir mit Model zur Prüfung zurückkommen.

Es wurde eine Hand modelliert und geprüft, ob der Aufbau stimmt.

Natürlich kam vor der Praxis noch die theoretische Prüfung.

 

Als ich mein Ergebnis von der Prüfung bekam, war ich überglücklich, bestanden zu haben.

Noch dazu mit einem so guten Ergebnis. Damit hatte ich nicht gerechnet.

 

Ich sollte dann im Salon auch Nägel mit anbieten, nur leider hatte ich kein Mitspracherecht.

Als ich den Salon verließ, übte ich fleißig weiter, an meiner Mama und deren Nachbarin und meinen Freunden.

 

Ich fing bei DHL an zu arbeiten. Dorthin kam ich über einen damaligen guten Freund von mir.

Ich wusste sofort dieser Job ist nicht für immer.

Neben bei übte ich weiter an den Nägeln und dachte mir, es wäre doch toll, wenn ich mehreren Leuten die Nägel

machen könnte.

 

Über eine damalige Bekannte, lernte ich meinen Steuerberater kennen und informierte mich zunächst über die Selbständigkeit. Ich war geschockt, was ich alles beachten müsste und was auf mich zukommen würde. Aber mein Steuerberater machte mir Mut. Er meinte, es sei gar nicht so schlimm, wenn man mal dabei ist. Damit hatte er recht.

Die Arbeit bei DHL erfüllte mich nicht und ich hatte immer mehr den Wunsch einen Job zu machen, den man auch liebt.

 

Im Jahr 2008 gab ich mir dann den Ruck mich nach langer Übungsphase nebengewerblich selbständig zu machen.

Aber auch dies sollte nur ein Zwischenstopp sein.

Mein Ziel und großer Traum war es, mich komplett selbständig zu machen und auch davon leben zu  können. Endlich einen Job zu haben, der mich erfüllt und ich auch Spaß an meiner Arbeit habe.

 

Mein Vater sagte immer zu mir: mach Dich selbständig, das ist das Beste, was du machen kannst.

Der Schritt in die volle Selbständigkeit, war mir aber noch zu riskant. Was ist wenn ich keine Kunden bekomme und nichts verdiene. Dann habe ich umsonst meinen Job gekündigt. Ich hatte wirklich viele Zweifel und Angst, ob dies das richtige ist.

 Aber jeder in meiner Familie stand hinter mir und ermutigte mich, diesen Schritt zu gehen. Sogar mein Steuerberater sagte mir er würde es tun, an meiner Stelle.

 

Einer damaligen Freundin hatte ich es zu verdanken, dass ich nach Aarbergen kam. Sie hatte eine Dame, der sie damals die Nägel machte. Als meine Freundin von hier weg zog, fragte die Dame sie, ob sie jemand wüsste, der ihr weiter die Nägel machen würde.

So fragte sie mich und ich kam damals nach Aarbergen, was Heute mein Haupteinzugsgebiet ist.

 

 

 Im Januar 2010 machte ich dann Nägel mit Köpfen. Ich ließ mich bei DHL kündigen und machte mich selbständig. Es war anfangs kein Zuckerschlecken. Ich musste vom Arbeitsamt aus, in ein Existenzgründungsbüro. Ich sollte einen 

Business Plan erstellen.

Mir wurden dort, damals Steine in den Weg gelegt und meine Idee "ein mobiles Nagelstudio" wurde komplett schlecht gemacht.

Mein Steuerberater stand mir bei jeder Frage die ich hatte, zur Seite und gemeinsam mit ihm,

schafften wir es doch noch die Dame vom Existenzgründungsbüro zufrieden zu stellen.

Ich hatte es geschafft, ich bekam meinen Existenzgründungszuschuss.

 

Nun war es an der Zeit sich einen Kundenstamm aufzubauen,

was im ersten Jahr der vollen Selbständigkeit wirklich nicht ganz einfach war.

 

Ich hatte ja schon ein paar Kunden gesammelt, aber um komplett davon leben zu können, reichte es noch lange nicht.

Nach und nach, sprach es sich in Aarbergen herum und meine Arbeit bekam immer mehr Zuspruch.

 

Dann ging es auf einmal ganz schnell und ich hatte Kunden.

Dies lief damals ausschließlich und läuft auch bis heute über Mundpropaganda.

Ich bereue es bis Heute keine Sekunde, diesen Weg gegangen zu sein.

 Heute bin ich immer noch erstaunt, welche Kreise meine Arbeit zieht und das ich immer noch so viel regen Zuspruch bekomme.

Dies macht mich sehr stolz und ich freue mich sehr, dass ich so mein Hobby zum Beruf machen konnte.

 

 

 

         

 

 

 

 

             Ich liebe

     meinen Job!!!!